Fächer

Auf den folgenden Seiten geben die einzelnen Fachgruppen einen Einblick in ihr Unterrichtsfach.
Hier findet sich eine Kurzübersicht mit allen Fächern und deren Themen, Klassenarbeiten sowie der Gewichtung der mündlichen und schriftlichen Leistungen.

Chemie

Den Alltag in die Chemie bringen - die Chemie in den Alltag bringen...

Mit Experimenten und Fragestellungen, die sich aus der Erfahrungswelt der Schülerinnen und Schüler ergeben wollen wir die Chemie verständlich machen. Dies setzten wir sowohl im kompetenzorientierten Fachunterricht als auch in fächerübergreifenden Wahlpflichtkursen um. Seit dem Schuljahr 2005 wurden darüber hinaus in der Sekundarstufe 1 Profilklassen mit mathematisch-naturwissenschaftlichem Schwerpunkt und ab dem Schuljahr 2012 ein Wahlpflichtangebot miNt angeboten. In der Oberstufe ist das Interesse am Fach Chemie so groß, dass in jedem Jahrgang mindestens ein Kurs auf erhöhtem und mehrere Kurse auf grundlegendem Niveau angeboten werden.

Interessierte Schülerinnen und Schüler können an verschiedenen Wettbewerben und außerschulischen Veranstaltungen teilnehmen.

Der Fachbereich Chemie verfügt über drei große und gut ausgestattete Fachräume, einen kleinen Fachraum und einen Experimentierbereich für kleine Lerngruppen in der Sammlung. Schülerexperimente als auch die Durchführung umfassender Versuchsreihen z.B. im Rahmen der Facharbeit sind dadurch möglich.

Nützliche Informationen zum Fach Chemie:

ARBEITSPLÄNE CHEMIE

Die Fachgruppe bilden zur Zeit folgende Lehrkräfte:
Frau Bögershausen, Frau Dr. Riemeier, Frau Dupke, Herr Kaufmann, Frau Kreft, Frau Marquardt, Herr Netrobenko, Frau Riemeier, Frau Rohr, Frau Strohmeyer

Fachobfrau: Frau Rohr

Deutsch

Die Fachgruppe Deutsch stellt mit 25 Kolleginnen und Kollegen eine der größten Fachgruppen unserer Schule dar, was jedoch nicht weiter verwunderlich ist, da das Fach in fast jeder Jahrgangsstufe vier Stunden pro Woche unterrichtet wird (mit Ausnahme der Jahrgänge 8 und 10, die mit dreistündigem Unterricht auskommen müssen). Die Schwerpunkte liegen in den unteren Jahrgangsstufen bis Klasse 8 in der Schulung des Verständnisses kürzerer Texte, im Schreiben eigener Texte, in der Aneignung bzw. Vervollkommnung der Rechtschreibkenntnisse und der Reflexion grammatischer Strukturen. Der Unterricht in den späteren Jahrgängen, vor allem in den Jahrgängen 10 bis 12, beschäftigt sich dann mehr mit der Interpretation literarischer und pragmatischer Texte (unter letzterem Begriff sind z.B. Zeitungsartikel, Essays und wissenschaftliche Artikel zu verstehen). In diesem Zusammenhang wird auch angestrebt, den Schülerinnen und Schüler bis zu ihrem Abitur Grundkenntnisse der deutschen Literatur seit der Aufklärungszeit (2. Hälfte des 18. Jahrhunderts) zu vermitteln. Gelegentlich wird auch ausländische Literatur (in deutscher Ãœbersetzung) in den Unterricht einbezogen, etwa wenn es um die Untersuchung bestimmter literarischer Motive oder Themen geht.

Um der unseligen Aufsplitterung der Fächer punktuell etwas entgegenzusetzen, hat sich in den letzten beiden Jahren in den Jahrgängen 5 und 6 eine Zusammenarbeit des Faches Deutsch mit dem Fach Geschichte ergeben: Beide Fächer werden von derselben Lehrkraft unterrichtet, die Unterrichtsinhalte werden projektartig erarbeitet, viele Texte mit historischem Hintergrund, z.B. griechische Mythen, mittelalterliche Sagen, sind als Gegenstand des Deutschunterrichts geeignet. Die ersten Durchgänge dieses Projektes haben eine überwiegend positive Resonanz hervorgerufen.

Für die Jahrgänge 7 bis 10 ist die Fachgruppe bestrebt, Lesungen von Jugendbuchautoren zu organisieren. Das ist in Zusammenarbeit mit dem Friedrich-Bödecker-Kreis, der sich die Leseförderung gerade bei Jugendlichen zum Ziel gesetzt hat, in den vergangenen Jahren bei einzelnen Klassen gelungen und hat auch zu durchaus positiven Reaktionen geführt; es wäre jedoch unrealistisch anzunehmen, dass eine flächendeckende Versorgung dieser Jahrgänge mit Lesungen von Jugendbuchautoren möglich sein könnte.

In den Jahrgängen 9 bis 12 wird ein ein- oder zweimaliger Theaterbesuch pro Schuljahr angestrebt, wobei die Inhalte möglichst im Unterricht vor- oder nachbereitet werden sollten. Auch dieses Vorhaben wurde in den letzten Jahren von vielen Lerngruppen realisiert, beispielsweise im Rahmen des Projektes XPLORE, das vom Schauspielhaus Hannover angeboten wurde. Da im Sommer 2009 ein neuer Intendant nach Hannover kam, der neue Mitarbeiter mit sich brachte und neue Prioritäten setzte, ist noch nicht ganz klar, wie sich die weitere Zusammenarbeit mit dem Schauspielhaus Hannover gestalten wird.

Um literarische Texte lebendiger werden zu lassen, wird versucht, in den Jahrgängen 11 und 12 literarische Exkursionen zu organisieren. In den vergangenen Jahren fanden 1- bis 2-tägige Exkursionen mit verschiedenen Kursen nach Weimar (Goethe, Schiller, Herder, Wieland), Jena (Frühromantik) und Lübeck (Thomas und Heinrich Mann) statt. Sofern in den vergangenen Jahren Studienfahrten des 13. Jahrgangs von Deutsch-Kolleginnen und Kollegen organisiert wurden, wurden als Ziele häufig Städte mit stärkerem Bezug zu deutscher Literatur ausgewählt, z.B. Wien (Schnitzler, Hofmannsthal, Horvath, Freud) oder Prag (Kafka, Werfel, Brod, E.E. Kisch). Ob eine solche Verknüpfung von Literatur und Realität auch in Zukunft unter den Aspekten des Zentralabiturs und der dann auch für den 11. Und 12. Jahrgang gültigen Kerncurricula noch möglich sein wird, muss leider bezweifelt werden.

Damit sind wir wieder beim schulischen Alltag angelangt: Was erwartet unsere Schülerinnen und Schüler, die im Jahr 2012 Abitur machen, im Fach Deutsch?

Für das Zentralabitur 2012 im Fach Deutsch stehen folgende Informationen zur Verfügung.
Für das Abitur 2012 gibt es keine Vorgaben für das Zentralabitur, die Schwerpunkte wurden aus den ab dem Schuljahr 2010/11 gültigen Kerncurricula vom Kollegium entwickelt. Es gilt jedoch weiterhin: Die Abituraufgaben werden vom Kultusministerium zentral für alle niedersächsischen Abiturientinnen und Abiturienten gestellt.

ARBEITSPLÄNE DEUTSCH

Die Fachgruppe bilden zur Zeit folgende Lehrkräfte:
Frau Arbogast, Frau Beermann, Herr Budar, Frau Bui, Frau Elspaß, Herr Goldmann, Frau Gutzeit, Frau Hollstein, Herr Jess, Frau Klein, Frau Knop, Frau Krämer, Frau Land, Frau Malkmus, Frau Mörke, Frau Nolte, Frau Plagemann, Herr Remer, Frau Saatze, Frau Schort, Frau Siesenop, Frau Stanzick, Frau von Urff, Herr Warmbold, Herr Wippler

Fachobmann: Herr Budar

Englisch

Hello there,

die Fachgruppe Englisch an unserer Schule besteht aus über 20 Kolleginnen und Kollegen, dazu kommen Referendare und Vertragslehrkräfte. Der Unterricht in den Jahrgängen 5,6,7 und 9 wird vierstündig, in den Jahrgängen 8 und 10 dreistündig erteilt. In der Mittelstufe arbeiten wir mit dem Lehrwerk Green Line des Ernst-Klett-Schulbuchverlages.

Ausgerichtet ist unser Unterricht auf den Anspruch, den Schülerinnen und Schülern interkulturelle Handlungskompetenz durch Sprache zu ermöglichen. Deshalb orientiert sich der Englischunterricht an Prozessen und Kompetenzen (writing, speaking, reading, listening sowie Sprachmittlung) und dem sog. can- do- approach, der weniger Gewicht auf bloßes Grammatik- bzw. Vokabellernen legt, sondern das aktive Sprachtraining im Unterricht stärker akzentuiert.
Mit Einführung des neuen Kerncurriculums Englisch Sek I für das Gymnasium erhält die mündliche Sprachproduktion ein zusätzliches Gewicht, da pro Doppeljahrgang eine Klassenarbeit durch eine mündliche Prüfung ersetzt wird. Diese Sprechprüfung findet in den Jahrgängen 6, 7 und 9 statt.
In der Oberstufe wird methodisch analog gearbeitet; inhaltlich-thematisch richtet sich der Unterricht nach von der Fachschaft festgelegten Kursabfolgen aus, die auf den Themenfeldern des Kerncurriculums für die Gymnasiale Oberstufe basieren. Informationen zu den Pflichtmaterialien für das Abitur des jeweiligen Jahrgangs finden sich bei www.nibis.de.

In unserer Fachgruppe verankert ist der bilinguale Unterricht in den Fächern Biologie, Sport, Geschichte und Politik, der im Rahmen des WP-Angebots belegt werden kann. Ab dem Schuljahr 2016/2017 findet der bilinguale Unterricht in den Jahrgängen 9 und 10 statt. Dieser Sachfachunterricht in der Fremdsprache Englisch bietet den Lernenden nicht nur die Möglichkeit, aktiv ihr Englisch außerhalb der Buchtexte zu trainieren, sondern auch in andere Kulturen bzw. naturwissenschaftliche Sachzusammenhänge methodisch vielseitig einzutauchen.

Bestand haben unsere Erasmus- bzw. Comenius-Projekte in Zusammenarbeit mit weiteren europäischen Schulen. Angebunden an den zehnten und den elften Jahrgang widmen sich die Schülerinnen und Schüler aktuellen (kultur-)politischen Themen, wie z.B. dem Thema Innovation, oder künstlerischen Schwerpunkten, wie dem der Transparency. Englisch dient hier als Verkehrssprache und es werden wechselseitige Schulbesuche durchgeführt. Ebenso bereitet die Fachgruppe Englisch durch Kurse auf die für zahlreiche Studienfächer als Voraussetzung geltenden TOEFL und Cambridge-Sprachzertifikate aktiv vor.

The bell rings and they sprinkle me with confetti. I am told to have a good life. I wish them the same. I walk, color speckled, along the hallway.
(Frank Mc Court, Teacher Man)

ARBEITSPLÄNE ENGLISCH

Die Fachgruppe bilden zur Zeit folgende Lehrkräfte:
Frau Avila Alvarez, Frau Bakina, Frau Baksmeier, Frau Bartholomeus, Frau Bögershausen, Herr Böttcher, Frau Brendel, Frau Gaida, Herr Hanke, Frau Hilker, Herr Lücke, Frau Pustelnik, Frau Ratzsch, Frau Reineke, Herr Reinemund, Herr Sablowski, Frau Siebert, Herr Schmidt, Frau Sticherling, Frau Thöldtau, Frau Weichert, Herr Winkler, Frau Zahn

Fachobfrau: Katharina Reineke

Erdkunde

Vielfalt in Bezug auf Inhalte und Methoden

Wer mit offenen Augen durch die Welt geht, trifft eigentlich überall auf geographische Fragestellungen. Die Bandbreite ist groß.

Wieso wachsen in bestimmten Regionen der Erde Palmen und in unseren Breiten nicht?

Wieso stehe ich auf dem Weg zur Schule öfter einmal im Stau?

Welche Möglichkeiten haben Menschen weltweit, ihre Lebensgrundlagen zu erhalten oder zu verbessern?

Welche Auswirkungen hat mein eigenes Handeln auf die Umwelt oder Menschen in anderen Teilen der Erde?

Wie können Menschen jetzt und zukünftig so wirtschaften, dass auch die nachfolgenden Generationen gut leben können?

Manch einer denkt bei dem Begriff Erdkunde noch immer an „Stadt-Land-Fluss“. Ein solches Wissen dient aber höchstens der Orientierung. Erdkunde ist viel mehr. 

Die Wissenschaft Geographie untersucht, jeweils in Bezug auf unterschiedliche Gebiete der Erde, einerseits die sogenannten physischen Bedingungen (dazu gehören z.B. Klima, Oberflächenformen und ihre Veränderungen, Böden, Pflanzenwachstum) und andererseits die Aktivitäten des Menschen (z.B. die Wirtschaft, Mobilität, Siedlungsentwicklung). Dementsprechend vielfältig ist das Fach.

Wer es schafft, Zusammenhänge zu begreifen, kann auch selbst Stellung beziehen und eigene Ideen entwickeln. 

Dazu sind allerlei Kenntnisse und Fähigkeiten notwendig: Fachliche Inhalte müssen verstanden und gelernt, fachtypische Methoden trainiert und angewendet werden. Hierzu gehören die Auswertung unterschiedlichster Materialien wie Karten, Diagramme, Statistiken, Texte, Bilddokumente oder die  Beobachtungen der Realität und Erhebung eigener Daten. Diese müssen kritisch geprüft und bewertet werden, bevor man selbst zu begründeten Stellungnahmen und möglicherweise auch kreativen Zukunftsentwürfen kommen kann.

Diese Kenntnisse und Fertigkeiten werden von der fünften Klasse aufsteigend in zunehmend komplexerer Weise erworben und immer wieder trainiert. 

In der Qualifikationsstufe kann Erdkunde am GBG als Kurs auf grundlegendem Niveau und auch als viertes oder fünftes Prüfungsfach gewählt werden.
Wer bereit ist und Lust hat, aufgeschlossen immer wieder neue Räume und Fragestellungen kennenzulernen und die Auseinandersetzung mit verschiedensten Materialien nicht scheut, wer grundsätzlich ein Interesse an der Welt hat, der ist sicher in einem solchen Kurs genau richtig, kann spannende Welten entdecken, sich selbst weiterentwickeln und vielleicht auch ein klein wenig zu einer künftig positiven Entwicklung der Welt beitragen.

Einen kurzen Überblick über die einzelnen Jahrgänge zeigt die folgende Übersicht:

 

Die Fachgruppe bilden zur Zeit folgende Lehrkräfte:
Herr Bause, Herr Harries, Herr Hohlfeld, Frau Springer, Frau Wilke

Französisch

Bienvenue! Willkommen!

Französisch kann am Georg-Büchner-Gymnasium ab Klasse 6 als zweite Fremdsprache belegt werden. In der Qualifikationsstufe wird die Sprache sowohl auf erhöhtem Niveau als auch auf grundlegendem Niveau unterrichtet. Zudem wird für interessierte Französisch-Neuanfänger ab Klasse 10 ein speziell zugeschnittener Kurs angeboten.

Französisch ist eine lebendige Sprache, die sich in enger Verbindung mit der Lebenswelt der Menschen entwickelt. Deshalb müssen die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit bekommen, ihre erworbenen Kenntnisse immer wieder an aktuellen Texten zu erproben und zu erfahren. Über die Lehrbucharbeit (Lehrwerk plus! von Cornelsen) hinaus beschäftigen sie sich im Unterricht deshalb bereits in der Sekundarstufe I z.B. mit französischen Comics, französischen Rap-Songs und Chansons sowie dem französischen Film (etwa durch den Besuch des Festivals Cinéfête).

Oberstes Ziel des Französischunterrichts in der Sekundarstufe I ist die Ausbildung der "interkulturellen Kompetenz" also der Sprachkenntnis verbunden mit dem Wissen über unsere französischen Nachbarn und andere frankophone Länder. Die Schülerinnen und Schüler des Georg-Büchner-Gymnasiums wenden diese Fähigkeiten im Umgang mit gleichaltrigen Franzosen an.

Gute Französischkenntnisse sind in zahlreichen Berufen von Vorteil. Insbesondere gilt dies für international ausgerichtete Tätigkeiten. So ist Französisch offizielle Arbeitssprache in den Gremien der Europäischen Union, der UNO und der UNESCO. Zudem ist Frankreich nach wie vor Deutschlands wichtigster Handelspartner im Export-Bereich. Daher sind auch in wirtschaftlichen oder technischen Berufen gute Französischkenntnisse von Vorteil (so etwa in der kooperierenden Luftfahrtindustrie). Das Georg-Büchner-Gymnasium bietet deshalb die Möglichkeit, sich in der DELF-AG (ab Jahrgang 10) auf das international anerkannte Sprachdiplom DELF (Diplôme d'Études en Langue Française) vorzubereiten. Die Erfolgsquoten unter den AG-Teilnehmern sind sehr hoch.

ARBEITSPLÄNE FRANZÖSISCH Jg. 6-10

FRANZÖSISCH IN DER OBERSTUFE

Die Fachgruppe bilden zur Zeit folgende Lehrkräfte:
Frau Baksmeier, Frau Engel, Frau Gaida, Herr Habenbacher, Frau von Krogh, Frau Marks, Frau Mertens-Glatz, Herr Ruland, Herr Schneppat, Herr Schoppe, Herr Steinbrecher

Fachobfrau: Frau Mertens-Glatz

Stand: Juni 2017

Kunst

Die Kunst macht's: Kunstunterricht am GBG


M. Plachta, GK 4. Sem. 2006

Seit der Gründung der Schule hat der Kunstunterricht am GBG einen hohen Stellenwert, da schon der Gründungs-Schul­leiter, Herr Matthias, dem Kunstunterricht für die humanistische gymnasiale Bildung eine große Wichtigkeit beimaß und deshalb für ein gut besetztes und geschultes Fachkollegium sorgte (was an anderen Gymnasien so nicht der Fall war und ist), was bis heute Bestand hat.
Kunst wird am GBG als Profilfach im musisch-künstlerischen Schwerpunkt angeboten.

Im Schulgebäude ist der Fachbereich durch wechselnde Ausstellungen von praktischen Arbeiten aus dem aktuellen Kunstunterricht aller Jahrgangsstufen präsent. Zudem prägen Kunstwerke verschiedener Kursprojekte das Bild unseres Schulgebäudes und zeugen von dem hohen Standard des Faches.


LK Kunst 4. Sem. 2002

 


Bild oben: Ausschnitt aus dem Schwitters-Fries, LK 1994Bild rechts: Roter Raum, LK 2006

Unten: Freiplastik "Turm der Befreiung", LK 2013/2014


Profilkurs 2016/2017: "Kleidung - zwischen Avantgarde und Alltagstauglichkeit"
Die Fachgruppe bilden zur Zeit folgende Lehrkräfte:
Frau Lüddecke, Frau Saatze, Herr Schiel, Frau Siebert, Herr Weishoff
Fachobfrau: Frau Saatze
Latein

Wir halten uns nicht für den Mittelpunkt der Welt, denn diese Zeit liegt fast 2000 Jahre zurück. Auch können wir keine aktuelle Sprache anbieten, dazu sind die „alten“ Römer schon viel zu lange tot, aber wir wollen als 2. und 3. Fremdsprache ganz andere Schwerpunkte anbieten:

In Latein ist die Unterrichtssprache Deutsch, den Zugang zu den lateinischen Texten findet bei uns eher über das Sehen statt als über das Hören und Sprechen wie in den modernen Sprachen, wir „enträtseln“ den lateinischen Text und erarbeiten uns eine Übersetzung in flüssigem Deutsch; erst dann diskutieren wir über die Texte auf Deutsch und stellen immer wieder fest, wie viele lateinische Spuren in der heutigen Welt und in den modernen Sprachen (Deutsch, Englisch, alle romanischen Sprachen) zu entdecken sind.

…doch Latein kann auch ganz aktuell werden, wenn wir auf unseren Exkursionen nach Kalkriese bei Osnabrück, nach Köln und Trier oder gar nach Rom und Sorrent die Originalbauten der Römer oder die historische Plätze „live“ kennenlernen und so unseren  Unterricht richtig „aktualisieren“.

Wir sind fünf „hauptamtliche“ Lehrkräfte, Frau Harbart, Herr Daentzer, Herr Grotefend, Herr Mühlenweg und Herr Wippler, unterstützt werden wir von unseren Referendaren Frau Dauzenroth und Herrn Kühnel – unser „Chef“ ist Herr Grotefend.

Wir arbeiten mit dem Lehrwerk „prima“ und finden das „richtig prima“. Denn dort finden wir nicht nur Texte über das Alltagsleben der Römer, sondern  auch viele Brücken zu anderen Sprachen, zu Geschichte, Religion, Philosophie, Kunst oder den Naturwissenschaften und stellen immer wieder fest, dass Latein überall „dabei“ ist. So lernen wir auch Caesar bei der Asterixlektüre“ kennen, aber selbstverständlich lesen wir ihn auch im Original.

In der Einführungsphase versuchen wir, unsere Schüler auf die Kursfolge in der Qualifikationsphase vorzubereiten, und die thematischen Schwerpunkte bieten uns ab 2012 viele interessante Querverbindungen zu anderen Fächern:

  1. römische Frühgeschichte (Livius, ab urbe condita)
  2. römische Staatsphilosophie (Cicero, de re publica)
  3. römisches Selbstverständnis (Vergil, Aeneis)
  4. römische Briefliteratur (Plinius, epistulae)

Das in aller Kürze zu unserem Fach und vielleicht sehen wir uns ja im lebendigen Lateinunterricht wieder?

Die gar nicht toten Lateiner

ARBEITSPLÄNE LATEIN

Die Fachgruppe bilden zur Zeit folgende Lehrkräfte:
Frau Böning, Herr Daentzer, Frau Harbart, Herr Lessmeister, Herr Lüert, Herr von Urff, Herr Wippler

Fachobfrau: Frau Harbart

 

Mathematik

Allgemeine Zielsetzung

Die Mathematik bietet Denk- und Sprechweisen an, mit deren Hilfe allgemeine Zusammenhänge modellhaft dargestellt und beschrieben werden können. Auf der Grundlage konkreter Einzelbeispiele werden allgemein gültige Feststellungen entwickelt, die Fortsetzung endlicher Vorgänge ins Unendliche beschrieben, logische Zusammenhänge erfasst und Unsicheres als Wahrscheinlichkeit berechenbar gemacht. Die Sprache der Mathematik ist das Werkzeug, mit dem man Zusammenhänge eindeutig beschreibt.

Eingeführte Lehrbücher

Das Georg-Büchner-Gymnasium hat zu Beginn des Schuljahres 2014/2015 das Schulbuch "Neue Wege" vom Schroedel-Verlag eingeführt. Für die Oberstufe wird seit dem Schuljahr 2009/2010 in allen Kursen das Buch "Lambacher Schweizer 11/12" Gesamtband Oberstufe von Klett verwendet. Darüber hinaus haben sich die Naturwissenschaften auf die Einführung der Formelsammlung „Das große Tafelwerk" interaktiv 2.0 von Cornelsen verständigt.

Leistungsbewertung

Grundlage der Notenfindung sind schriftliche und mündliche Leistungen der Schülerinnen und Schüler, wobei die schriftlichen Leistungen in der Mittelstufe zwei Arbeiten im Halbjahr umfassen. In die mündliche Note zählen alle übrigen Leistungen wie Referate, Kurztests, Erledigung der Hausaufgaben und natürlich im besonderen die mündliche Mitarbeit.

Besondere fachliche Angebote

Nach dreijähriger Teilnahme (von 2011 bis 2014) des GBGs am Mathe.Forscher – Programm der Deutschen Kunder- und Jugendstiftung ist daraus ein langfristiges Projekt für jeden fünften Jahrgang hervorgegangen. Die Schüler und Schülerinnen werden sich "Auf den Spuren eines Bauingenieurs" mathematische Inhalte aneignen. Am Ende dieser Unterrichtseinheit steht eine Präsentation der selbst gebauten (Papp-)Häuser.

Je nach Unterrichtsversorgung bemüht sich das GBG, einen Förderunterricht Mathematik in den Eingangsklassen 5 und 6 anzubieten.

Außerdem nimmt das Georg-Büchner-Gymnasium jedes Jahr an den Wettbewerben "Känguru der Mathematik" und "Mathematik ohne Grenzen" teil.

Seit dem Schuljahr 2017/2018 bietet das GBG eine Begabtenförderung im Fach Mathematik. Die Durchführung läuft mit dem sogenannten Drehtürmodell.

Medieneinsatz

Am Georg-Büchner-Gymnasium wird seit dem Schuljahr 2010/2011 in Klasse 7 der Graphikrechner TI-Nspire CX mit Computer Algebra System (CAS) eingeführt. Dieser Rechner wird von den Lernenden bis zum Abitur benutzt. Darüber hinaus setzen die Fachlehrerinnen und Fachlehrer z.B. im Geometrieunterricht das Softwareprogramm "GeoGebra" ein und in der Stochastik Tabellenkalkulation z.B. "LibreOffice Calc". Die Schule bietet mit drei Computerräumen, zwei SmartBoards und portablen Beamern und Laptops vielfältige Einsatzmöglichkeiten für einen Medieneinsatz im Mathematikunterricht.

Leitung des Faches: Herr Ruderisch

(Stand: Januar 2018)

ARBEITSPLÄNE MATHEMATIK

Die Fachgruppe bilden zur Zeit folgende Lehrkräfte:
Frau Bachmann, Herr Beker, Herr Brunke, Herr Büsing, Frau Drell, Frau Dupke, Frau Folkers, Frau Gieger, Frau Gottwald, Frau Harries, Frau Knop, Herr Kofeld, Herr Moehring, Herr Nolte, Herr Olbrich, Herr Ruderisch, Herr Rüter, Herr Sablowski, Herr A. Schmidt, Frau Schwermann, Frau Springer, Frau Steffen, Frau C. Strohmeyer, Frau Wiegmann

Fachobmann: Herr Ruderisch

Musik

Schwerpunkte:

Das Fach Musik ist am Georg-Büchner-Gymnasium bezogen auf das Angebot und die Ausstattung gut repräsentiert. Im ganzheitlichen Erziehungsauftrag der Schule  übernimmt es eine wichtige Aufgabe: Musik fördert Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit, soziales Miteinander und Kreativität. Neben dem analytisch-kognitiven Zugang legt die Fachgruppe  einen großen Wert auf die Musikpraxis, dies entspricht auch den Vorgaben der neuen Kerncurricula. Die Musik-Arbeitsgemeinschaften sind integraler Bestandteil des Schullebens.

Regulärer Musikunterricht:

Der Unterricht wird laut Stundentafel in den Jahrgängen 5-7 ganzjährig unterrichtet, dann in den Jahrgängen 8-10 epochal (halbjährig). Schüler/innen mit weitergehenden Interesse besonders an kreativer Musikpraxis (Songwriting etc.) können aber  in den  Jahrgängen 9 und 10 im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts an einem speziellen Wahlpflichtkurs Musikpraxis teilnehmen.

Jahrgang 11-13:

In der Eingangsstufe (Jg. 11)  entscheiden sich  die Schüler und Schülerinnen im Prinzip, ob sie einen Kunst-oder einen Musikkurs ganzjährig belegen. Nach der wegen der Umstellung auf G 9 notwendigen Unterbrechung strebt das Gymnasium für besonders interessierte Schüler/innen im künstlerisch-musischen Schwerpunkt wieder die Einrichtung eines Leistungs- bzw. Schwerpunktkurses in Musik mit der Möglichkeit der Abiturprüfung an. Dies beinhaltet auch wahlweise die Möglichkeit einer anteiligen fachpraktischen Prüfung in Musik.

Die Musik-Arbeitsgemeinschaften zeichnen sich durch große stilistische und besetzungstechnische Bandbreite aus. Das Angebot beinhaltet Chöre für die verschiedenen Altersstufen, Bläserensembles und die Big Band sowie ein Kammerorchester (Streichersensemble). Traditionell treten die Musikgruppen der Schule gemeinsam beim Adventskonzert (immer am 2. Advent) in der St. Michael-Kirche in Letter sowie beim Frühlingskonzert (kurz vor den Osterferien) auf, zu ihren Aufgaben gehören auch die musikalische Begleitung der Schulfeiern (z.B. Einschulung, Abitur). Darüber hinaus haben die Musik-AGs zum Teil auch weitere  Auftritte im schulischen und nicht-schulischen Rahmen.

Die Schule verfügt über sehr gut ausgestattete und große Musikräume. Neben einem speziellen Keyboardraum mit fest installierten Keyboardtischen stehen eine umfangreiche  Sammlung  an Latin Percussion, Band-Equipment, drum sets und  Gesangsanlagen  für das Musizieren im Jazz-Rock-Pop-Bereich ebenso zur Verfügung wie Tasten-, Blas- und Streichinstrumente sowie Gitarren und E-Bässe.

Kooperationen:
In Zusammenarbeit mit der Musikschule Seelze werden  für den Jahrgang 5  ein am Bläserklassenkonzept angelehnter Einstiegskurs für Blasinstrumente („Bläser-AG“)  angeboten. Die  Opern-AG ermöglicht in Kooperation mit der Staatsoper Hannover den kostenlosen Besuch von Opernvorstellungen.

Lehrwerk: Jg 5-7: MUSIX  Band 1

ARBEITSPLÄNE MUSIK

Die Fachgruppe bilden zur Zeit folgende Lehrkräfte:
Herr Buitkamp, Frau Drell, Frau Elspaß, Frau Engel, Frau Folkers, Frau Gieger, Frau von Krogh, Herr Ruland, Herr Dr. Schmidt, Herr Scholz, Frau Siesenop, Frau Sticherling, Frau Zahn

Fachobmann: Herr Ruland

Philosophie/WuN

Das Schlachtschiff "Northern Spirit" hat einen Torpedotreffer in den Maschinenraum bekommen und beginnt rasch zu sinken. Nur wenige Rettungsboote sind einsatzbereit. Eines, hoffnungslos überladen, schafft es samt Kapitän von dem sinkenden Schiff wegzukommen. Rundherum tönen die verzweifelten Schreie der Ertrinkenden über die kalten, grauen Wogen des Atlantiks. Sollen trotz der Gefahr, das kleine Rettungsboot zum Kentern zu bringen und dadurch das Leben der Insassen aufs Spiel zu setzen, weitere Matrosen aufgefischt werden?

Du hast dir in einem ausgesprochen chaotischen Internetshop einen neuen Computer gekauft, und als er geliefert wird, stellst du fest, dass auf der Rechnung "bezahlt" vermerkt ist, obwohl du gar nicht bezahlt hast.

Was tust du nun? Hoffst du, dass niemand etwas merkt...oder greifst du zum Telefon, um die Sache zu regeln?

Mit solchen und ähnlichen Fragen beschäftigen wir uns im Rahmen von Philosophie- und Werte-und-Normen-Unterricht am GBG und tragen damit der Tatsache Rechnung, dass wir Fächer unterrichten, in denen die Menschheit gleichsam mit sich selber spricht. Die Vermittlung der dafür notwendigen Dialog- und Argumentationsbereitschaft auch schon in den unteren Jahrgängen ist unser erklärtes Anliegen: So wird z.B. im Rahmen des Projekttages "Monkey day - affenstark philosophieren" am GBG alljährlich und ganztägig philosophiert, und zwar nicht nur in allen fünften Klassen! Auch "die Großen" sind mittendrin, wenn es darum geht, über das Denken nachzudenken, denn an diesem Tag übernehmen Philosophieschüler des 11. bis 13. Jahrgangs die Gruppenleiterfunktion und arbeiten mit den Kleinen an philosophisch-ethischen Fragestellungen.

Uns ist natürlich klar, dass der Großteil unserer Schüler trotz der umwerfenden Erfahrungen innerhalb des Unterrichts unserer Fächer keine Philosophieprofessur anstrebt oder Werte-und-Normen-Lehrer werden will. Aber wir sind der festen Überzeugung, dass die in unserem Unterricht zu vermittelnden Kompetenzen auch für die Ausbildung in der Sparkasse, für das Medizinstudium oder die Schauspielschule von großer Bedeutung sein können: Junge Menschen sollen zu selbständigem Denken und Handeln und zu verantwortlichem Übernehmen von Aufgaben und Rollen im sozialen Leben erzogen werden. Dazu bedarf es nicht zuletzt der Vermittlung handlungswirksamer Vorstellungen vom moralisch Guten und Richtigen.

Am GBG ist es insbesondere der Philosophie- und Werte-und-Normen-Unterricht, der die dafür notwendige Möglichkeit zur Reflexion über das Selbstverständnis des Menschen als Menschen bereitstellt.

Wenn ihr noch mehr über unsere Fächer erfahren wollt, findet ihr hier weitere Informationen zum Philosophie- und Werte-und-Normen-Unterricht am GBG.

Philosophie

Es passiert immer wieder, dass Schülerinnen und Schüler das Fach Philosophie anwählen und eigentlich gar nicht wissen, was sie erwartet.

Philosophie wird am GBG sowohl auf erhöhtem als auch auf grundlegendem Niveau als Prüfungsfach P3, P4 und P5 angeboten. Außerdem können Schülerinnen und Schüler, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen und eben auch "keine Lust auf Werte und Normen" haben, die Belegverpflichtung für diesen Bereich mit dem Fach Philosophie abdecken.

Philosophie, die "Liebe zur Weisheit", wie man den altgriechischen Namen in etwa übersetzen könnte, beschäftigt sich seit der Antike mit grundlegenden Fragen, die eigentlich für alle Menschen, die nicht einfach so dahinleben wollen, von großer Bedeutung sind. Immanuel Kant hat diese Aspekte einmal auf vier ganz grundsätzliche Fragestellungen konzentriert:

Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Was ist der Mensch?

Für die Einführungsphase sind von vier Kursthemen zwei verbindlich vorgeschrieben: Ethik und Wahrheit.

In allen Kursen setzen wir uns intensiv mit verschiedenen Positionen bzw. Texten der Philosophie auseinander. Diese Texte sind sozusagen unsere "Gesprächspartner", mit denen wir uns unterhalten, streiten oder die wir weiter befragen. Das Ziel ist dabei in erster Linie, auf die oben genannten Fragen möglichst gut begründete Antworten zu finden. Philosophen sind sich fast nie einig und streiten gern über die Qualität der Argumente. Wir werden uns in der Sache hoffentlich ebenfalls intensiv mit unseren unterschiedlichen Auffassungen auseinandersetzen, damit uns die besseren Argumente nicht verborgen bleiben.

Um ins Philosophieren zu kommen, benutzen wir unter anderem das eingeführte Lehrwerk "Philosophieren 1/2".

Die Fachgruppe bilden zur Zeit folgende Lehrkräfte:
Frau Beermann, Frau Bui, Herr Goldmann, Herr Jess, Herr Kofeld, Frau Land, Mögenburg, Frau Nolte, Frau Ratzsch, Frau von Urff, Herr Warmbold

Fachobmann: Herr Warmbold

Stand: April 2018

Werte und Normen

Was ist das für ein Fach? Worin unterscheidet es sich vom Fach Philosophie? Und wozu ist es überhaupt gut? Fragen über Fragen, die nicht erst in der ersten Werte-und-Normen-Stunde beantwortet werden sollen:

Der Werte-und-Normen-Unterricht vermittelt Kenntnisse aus dem Bereich der Philosophie, aber eben auch aus den Bereichen der Religionswissenschaft und den Gesellschaftswissenschaften und wird am GBG von Jg. 5-13 unterrichtet. Unabhängig von Religionszugehörigkeit und Glauben beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler im WN-Unterricht mit der eigenen Identität, mit der Gesellschaft und der Natur, in der sie leben, und mit verschiedenen (religiösen) Weltanschauungen. Das "Staunen über die Welt" bildet den Ausgangspunkt für die vielfältigen thematischen Möglichkeiten, die innerhalb des Faches gegeben sind.

Die zentrale Aufgabe des Faches besteht darin, den Lernenden Möglichkeiten zur Wertorientierung für die Entfaltung verantwortlicher Lebensentwürfe in unserer schnelllebigen und sich komplex verändernden Gesellschaft an die Hand zu geben. In diesem Sinne sind die Befähigung zur ethischen Urteilsbildung und die Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung die grundlegenden Aufgabenfelder des WN-Unterrichts.

In der Einführungsphase beschäftigen wir uns mit

  1. Wahrheit und Wirklichkeit und
  2. ethischen Grundlagen für Konfliktlösungen.

Für die Qualifikationsstufe sind folgende Fragestellungen vorgesehen:

  1. Fragen nach Individuum und Gesellschaft,
  2. Fragen nach dem guten Handeln,
  3. Fragen nach dem Wesen des Menschen,
  4. Fragen nach Wissen und Glauben.

Themenfelder, die innerhalb dieser Bereiche angesprochen werden können, sind z.B. Menschenbilder, Menschenrechte, Geschlechterrollen, Glück und Leid, Umgang mit der Natur, Gentechnologie, Gerechtigkeit, Wahrheit und Lüge, Fiktion und Wirklichkeit, Religion(skritik), Globalisierung u.v.m.
Was für die Philosophie gilt, gilt auch für uns: Es darf und soll diskutiert werden!
Aus schulinternen Gründen ist WN am GBG zur Zeit kein Abiturfach.

ARBEITSPLÄNE WERTE UND NORMEN

Die Fachgruppe bilden zur Zeit folgende Lehrkräfte:
Frau Beermann, Herr Goldmann, Herr Jess, Herr Kofeld, Frau Land, Frau Ratzsch, Herr Warmbold, Frau Yesilata

Fachobfrau: Frau Land

Stand: April 2018

Physik

Was ist Physik?

Die Physik entfaltet Fragen und Antworten in verschiedenen Teilgebieten, die sich zumeist mit der unbelebten Natur beschäftigen – dazu gehören Mechanik, Elektrizitätslehre, Optik, Akustik, Wärmelehre, und Atom- und Kernphysik. Somit grenzt sich die Physik von der Biologie und der Chemie ab, ist aber dennoch auf vielfältige Weise auch mit diesen Wissenschaften und der Mathematik verbunden.

Physik an unserer Schule

Das Beobachten und Experimentieren steht im Vordergrund. Im Anfangsunterricht (Klasse 5 und 6) liegt der Schwerpunkt auf der Einbeziehung der Alltagserfahrungen, wobei die phänomenologischen Betrachtungen im Vordergrund stehen. Im Laufe der nächsten Schuljahre werden die Schülerinnen und Schüler immer mehr angeleitet, sich systematisch mit physikalischen Fragestellungen auseinander zu setzen. Immer stärker wird die Vorgehensweise erweitert um selbstständige Planungen von Experimenten und Auswertungen mit Hilfe der Mathematik. In der Sekundarstufe II schließlich ist es Ziel, die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, Vorgänge in der Natur zu begreifen, um in Lebensbereichen, in denen physikalisch-naturwissenschaftliches Verständnis erforderlich ist, sachkompetent und verantwortungsbewusst zu entscheiden und zu handeln.

In der Klassenstufe 8 wird im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts Experimentalunterricht mit drei Wochenstunden angeboten, der in Absprache mit den Chemie- und Biologielehrerinnen und –lehrern besondere Gebiete der Physik behandelt.

Eine Physik-Arbeitsgemeinschaft "Physik für helle Köpfe" wird für Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen angeboten. Dabei werden diese angeleitet, Grundschülerinnen und -schülern Grundzüge der Akustik näher zu bringen. Auch haben Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft auf der IdeenExpo 2009 mehrere Workshops zu diesem Thema geleitet.

Die Fachräume

Die 5. und 6. Klassen werden im Südflügel unterrichtet, die anderen Klassen erhalten Unterricht in einem der 3 Experimentierräume im Neubau oder in einem der 2 Hörsäle.

Unsere Lehrwerke:

Eingeführt wurde für die Klassen 5 und 6: Fokus Physik Chemie 5/6, Ausgabe N, Cornelsen, für die Klassen 7 und 8 Fokus Physik 7/8, Ausgabe N, Cornelsen, die Klassen darüber arbeiten mit dem Dorn/Bader, Physik Sek I bzw. Sek II, Schroedel.

ARBEITSPLÄNE PHYSIK

Die Fachgruppe bilden zur Zeit folgende Lehrkräfte:
Frau Bachmann, Herr Brunke, Herr Büsing, Frau Gottwald, Herr Moehring, Herr Nolte, Herr Olbrich, Herr A. Schmidt, Herr Schoppe, Frau Schwermann, Frau C. Strohmeyer

Fachobmann: Herr Büsing

Religion

Stellung des Faches Religion am GBG

Das Georg-Büchner-Gymnasium ist ein Lern- und Lebensort für Menschen unterschiedlicher sozialer, kultureller, weltanschaulicher und religiöser Herkunft. In diesem pluralen Umfeld hat unsere Schule als Teil der demokratischen Gesellschaft eine wichtige Aufgabe: Sie lehrt die Schülerinnen und Schüler, eigene – auch religiöse – Positionen zu finden, diese in der geistigen Auseinandersetzung weiterzuentwickeln und dafür im Dialog der religiös-weltanschaulichen und ethischen Orientierungen einzutreten.

Gemäß dem deutschen Grundgesetz wird der Religionsunterricht in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der jeweiligen Religionsgemeinschaft erteilt. Am Georg-Büchner-Gymnasium gibt es Evangelischen und Katholischen Religionsunterricht. Dieser Unterricht erschließt die religiöse Dimension des Lebens, thematisiert die Frage nach Gott und problematisiert ethisch-moralische Handlungsfelder.

Der Religionsunterricht fördert zudem das interkulturelle und interreligiöse Lernen und leitet zu einem verantwortlichen Umgang mit unterschiedlichen Lebensstilen, Werthaltungen und Orientierungen an.

Das Fach Religion wird am GBG in den Klassen 5 bis 7 konfessionsübergreifend unterrichtet, d.h. evangelische, orthodoxe und katholische Schülerinnen und Schüler lernen gemeinsam. Natürlich ist die Teilnahme am Religionsunterricht auch für nichtchristliche Schülerinnen und Schüler offen. Ab Klasse 8 wird das Fach Religion konfessionell getrennt unterrichtet. Es gibt dann katholischen und evangelischen Religionsunterricht. Auch dieser Unterricht kann von nichtchristlichen Schülerinnen und Schülern angewählt werden.

In der Oberstufe kann das Fach Religion als Prüfungsfach gewählt werden mit dem Ziel einer schriftlichen (P4) oder mündlichen Abiturprüfung (P5). Dieser Unterricht wird konfessionell-kooperativ gestaltet. Außerdem besteht die Möglichkeit, das Fach Religion als zweistündigen Ergänzungskurs zu wählen.

Der katholische und evangelische Religionsunterricht in der Oberstufe lässt sich allgemein von sechs zentralen Fragen des menschlichen Lebens leiten:

Wer bin ich? Wie gelingt mein Leben? Worauf kann ich vertrauen?

Was ist wahr? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen?

Diese Fragen benötigen Orientierungspunkte, die wir in biblischen Geschichten und theologischen Texten ebenso suchen wie in Antworten aus Kunst (Bild und Film) und Literatur (Gedicht und Kurzgeschichte), der Philosophie, der Kultur und der Politik. In diesem Rahmen beziehen wir Medien und die Informations- und Kommunikationstechnologie mit ein. Und manchmal hilft ein Blick auf Orte außerhalb unserer Schule.

Der Beitrag des Faches Religion zum Schulleben.

Schulgottesdienste

Seit einigen Jahren gestaltet ein Religionskurs aus Jahrgang 6 zu Beginn des Schuljahres zusammen mit der jeweiligen Religionslehrerin bzw. dem Religionslehrer einen ökumenischen Schuleinführungsgottesdienst für die neuen Fünfklässler und deren Eltern und Angehörigen. Dieser Gottesdienst findet entweder in entweder in der evangelischen oder in der katholischen Kirche in Letter statt.

Fest etabliert hat sich auch ein ökumenischer Gottesdienst anlässlich der Verabschiedung der Abiturientinnen und Abiturienten vom GBG. Der Gottesdienst wird vom jeweiligen Prüfungskurs Religion des aktuellen Abiturjahrgangs vorbereitet und gestaltet. Traditionell findet dieser Gottesdienst in einer der Letteraner Kirchen am Abend vor dem Tag der offiziellen schulischen Entlassungsfeier statt. Beide Gottesdienste werden von den Vertretern der jeweiligen Kirchengemeinden begleitet.

„Luther-Tag am GBG“

Aus der Sicht der Fachgruppe Religion war ein Höhepunkt der sogenannte „Luther-Tag am GBG“ anlässlich des 500jährigen Reformationsjubiläums. Viele Religionskurse haben sich zusammen mit ihren jeweiligen Lehrerinnen bzw. Lehrern mit der Reformation sowie mit generellen Fragen, die Luther in seinem Wirken aufgeworfen hat, im Vorfeld in vielfältiger Weise auseinandergesetzt. Die „Früchte“ dieser inhaltlichen Auseinandersetzung wurde am 26. Oktober 2017 der Schulöffentlichkeit präsentiert. Diese reichten von Filmen, Ausstellungen, Skulpturen, Bildern, Exkursionen bis zu kulinarischen Köstlichkeiten. Viele Schülerinnen und Schüler am GBG konnten sich auf diesem Weg über die Reformation und sein Jubiläum informieren.

Die Fachgruppe bilden zur Zeit folgende Lehrkräfte:
Frau Cordemann, Herr Daentzer, Herr Freese, Frau Marks, Frau Mögenburg, Frau Mörke, Frau Stanzick, Frau Thöldtau

Fachobmann: Herr Freese

Sport

Das Fach Sport wird am GBG durchgängig zweistündig unterrichtet und kann in der Qualifikationsphase als P5-Fach gewählt werden. Die Fachgruppe Sport strebt zudem eine Einführung eines Schwerpunktfachs Sport am GBG an.

Am GBG stehen gute infrastrukturelle Bedingungen für den Sportunterricht zur Verfügung:

Die Bezirkssportanlage mit dem Stadion Letter sowie einem B-Platz, Tartan-Handballfeld und Beachvolleyball-Anlage, die dreiteilige Sporthalle mit angegliederter Kampfsport- / Gymnastikhalle, die Turnhalle im Südflügel mit angegliederter Gymnastikhalle sowie das Hallen-Schwimmbad Letter.

Das GBG nimmt regelmäßig an JtfO-Wettbewerben teil (u.A. Handball, Tischtennis) und bietet "in Kooperation mit dem HRC" Ruderkurse und eine Ruder-AG an.

Darüber hinaus bestehen Kooperationen mit der SG Letter 05 (Tischtennis/Volleyball) sowie dem Karate-Club Seelze.
Im 8. Jahrgang findet im Januar eine Skifreizeit statt, in der Qualifikationsphase kann ein Skikurs belegt werden.

Zahlreiche Sport-Arbeitsgemeinschaften runden das Sportangebot des GBG ab.

Und hier geht es zu den Kursausschreibungen Sport für die Oberstufe.

Arbeitspläne Sport:

Die Fachgruppe bilden zur Zeit folgende Lehrkräfte:
Frau Avila Alvarez, Herr Böttcher, Frau Harries, Herr Harries, Herr Hohlfeld, Herr Kaufmann, Herr Lücke, Frau Marquardt, Herr Olbrich, Herr Remer, Herr Ruderisch, Herr Rüter, Herr Schneppat, Herr Senf, Frau Steffen, Herr Steinbrecher, Herr von Urff, Herr Weishoff, Frau Wiegmann, Frau Wilke

Fachobmann: Herr Steinbrecher

Informatik

Obwohl in das naturwissenschaftliche Aufgabenfeld C eingebettet, ist Informatik eine Geisteswissenschaft. In ihr beschäftigt man sich mit der Theorie automatisierbarer Problemlösungen. Dadurch wird ein weiter Bogen gespannt, der von der Theorie formaler Sprachen, also Computersprachen, über die Analyse und Entwicklung von Algorithmen und Strukturen, geeignet für die prozessuale Manipulation und die Abbildung von Daten, bis zur Konzeption der für dieses Anliegen geeigneten Maschinen reicht. Im Informatikunterricht findet dieses Spektrum eine angemessene Berücksichtigung in den Schwerpunkten: Theoretische Informatik, Algorithmen und Datenstrukturen und technische Informatik. Im Georg-Büchner-Gymnasium werden die Inhalte anhand vielfältiger Beispiele aufgegriffen. Befreit von Einschränkungen, die für Schulen mit Abiturkursen in Informatik gelten, haben wir die Möglichkeit, die schülerinnen- und schülerorientierte Einführung in die Thematik anhand eines breiten Spektrums an Inhalten zu gewährleisten.

Wir beginnen im 8. Jahrgang in einer Klasse mit Informatikprofil, in der am Beispiel der Steuerung von Robotern, die aus Baukästen selbst erstellt werden, in algorithmische Grundlagen und in technische Aspekte der Datenerfassung eingeführt wird. Die Schülerinnen und Schüler lernen zu diesem Zweck eine Computersprache kennen, die auch in anderen Bereichen der Informatik Anwendung findet.

Im 9. Jahrgang werden die algorithmischen Inhalte vertieft und es wird auf strukturierte Modellierung typischer Probleme der Informationsverarbeitung eingegangen. Das kann an Datenbankanwendungen orientiert sein oder an objektorientierten Lösungsansätzen für spezifische Aufgaben elektronischer Datenbankanwendungen, z. B. Bildbearbeitung.

Der Unterricht im 10. Jahrgang unterscheidet sich von dem in den vorangegangenen Jahren dadurch, dass hier Schülerinnen und Schüler mit sehr unterschiedlichen Vorkenntnissen, nämlich die aus den Informatik-Profilklassen und Anfängerinnen und Anfänger, zusammen unterrichtet werden. Daran und an der individuellen Zusammensetzung der Lerngruppe sind die Inhalte orientiert. Mögliche Unterrichtsthemen sind unter anderen: Hohe Schule der Textverarbeitung, Modellierung biologischer oder physikalischer Systeme mit geeigneten Hilfsmitteln (Excel, Processing), Präsentation von Daten im Internet, Erzeugung fotorealistischer Bilder mit Raytracing. Der Unterricht im Jahrgang 10 wird als Projektkurs erteilt und nicht mit einer Zeugnisnote bewertetet. Die Teilnahme wird im Zeugnis allerdings vermerkt.

In der Kursstufe wird der Unterricht in der Regel jahrgangsübergreifend erteilt. Inhaltlich werden klassische Informatikthemen behandelt, die unabhängig voneinander in den jeweiligen Semestern unterrichtet werden können. Dazu gehören schwerpunktmäßig: Theorie der Algorithmen (Problemklassen und deren Algorithmen, Effizienz), Datenstrukturen (Listen, Bäume, Klassen), Kryptographie (sichere Verschlüsselung von Daten, Aspekte des Datenschutzes und der Datensicherheit), Formale Sprachen (Einführung in die Theorie Formaler Sprachen, deren Syntax und Semantik).

Die Behandlung der Themen im Unterricht erfolgt problemorientiert an Beispielen aus dem Erfahrungsraum der Schülerinnen und Schüler. Daraus ergeben sich in der Regel Projektorientierung und gruppenorientiertes Arbeiten.

Die Fachgruppe bilden zur Zeit folgende Lehrkräfte:

Herr Nolte, Herr Schoppe

Fachobmann: Herr Nolte

Stand: Dezember 2015

Biologie

Bio? Logisch!

Von klein auf stellen sich Kinder und später Jugendliche ganz automatisch Fragen, die sie sich selbst im Biologieunterricht beantworten können. Wie überwintert eigentlich der Igel? Weshalb wird der Bauch dick, wenn wir einatmen, obwohl die Lunge doch im Brustkorb sitzt? Ist meine Yuccapalme eigentlich ein Lebewesen? Und: Was ist eigentlich so schlimm am "Hecht im Karpfenteich?" Mit den richtigen Fragen wollen wir biologischen Phänomenen auf die Spur kommen.

Eine Antwort kann uns oft das Experiment geben. Unser Unterricht ist kompetenzorientiert und bereitet damit nicht nur auf die Oberstufe, sondern "wie sagt man so schön?" auch aufs Leben vor. Schüler und Schülerinnen sollen lernen, Fragen zu formulieren, Herangehensweisen zur Beantwortung der Fragen zu entwickeln, Experimente immer selbständiger durchzuführen und diese auszuwerten.

In der Oberstufe ist das Interesse am Fach Biologie so groß, dass in jedem Jahrgang mindestens zwei Kurse auf erhöhtem und mehrere Kurse auf grundlegendem Niveau angeboten werden.

Auch in den Wahlpflichtkursen der Sekundarstufe I findet sich die Biologie wieder. So hat der WPU-Kurs Ökologie dieses Jahr eine Streuobstwiese in Seelze gepflanzt. Auch im neu konzipierten WPU-Kurs miNt kann sich die Biologie z. B. mit Projekten zur Wirkung von Lärm auf Ohren und Gemüt oder zur Wirkung von Alkohol auf Leber und Milz wiederfinden.

Besonders interessierte Schülerinnen und Schüler können z. B. am Wettbewerb "bio find ich kuhl" und außerschulischen Veranstaltungen im Schulbiologiezentrum Hannoverteilnehmen.

Der Fachbereich Biologie verfügt über drei große und gut ausgestattete Fachräume und einen Experimentierbereich für kleine Lerngruppen in der gut sortierten Sammlung. Sowohl Schülerexperimente als auch die Durchführung umfassender Versuchsreihen z.B. im Rahmen der Facharbeit sind dadurch möglich. Durchgeführt wurden hier schon Bakterienversuche im Wärmeschrank oder Keimungsversuche mit verschiedenen Nährsalzbedingungen.

Die Fachgruppe ist im Netzwerk Hannover West organisiert und berät dort z. B. mit Kollegen und Kolleginnen anderer über die Einführung curricularer Neuerungen.

Nützliche Informationen zum Fach Biologie

 

Die Lehrkräfte der Fachgruppe Biologie:

Frau Arbogast, Frau Bakina, Herr Brunke, Frau Dr. Riemeier, Herr Hanke, Frau Hilker, Herr Kaufmann, Frau Kreft, Herr Netrobenko, Frau Plagemann, Frau Rohr, Herr Scholz, Frau K. Strohmeyer, Frau Weichert

Fachobfrau: Frau Weichert, Frau Dr. Riemeier

Stand: Dezember 2015

Politik/Wirtschaft

Verstehen – Mitreden - Gestalten

Unser Ziel ist es, jungen Menschen grundlegende Kenntnisse über politische und wirtschaftliche Zusammenhänge zu vermitteln. Darüber hinaus liegt der Fokus auf dem Erwerb jener Kompetenzen, mit denen sie in der Lage sind, Sachverhalte kompetent zu beurteilen, eigenständige Entscheidungen zu treffen und sich zukünftig zu engagieren.

Hier ein Überblick unserer Themen:

Der Unterricht im Fach Politik-Wirtschaft wird vom 8. bis zum 11 Jahrgang zweistündig erteilt. Über das Wahlpflicht-Angebot ist es allen Interessierten in der 9. und 10. Klasse möglich, sich darüber hinaus mit weiteren interessanten politischen Inhalten zu befassen. Hierzu zählen die Kurse Bilinguale Politik, Medien und Europa Grenzenlos, die vierstündig unterrichtet werden. In der Oberstufe wird das Fach Politik-Wirtschaft entweder als vierstündiges schriftliches Prüfungsfach auf erhöhtem Niveau (Leistungskurs) oder als zweistündiges Ergänzungsfach angeboten.

Neben dem Unterricht gibt es ganz unterschiedliche Möglichkeiten Politik in der Realität zu erleben:

 

Der 8. Jahrgang im Austausch mit dem Bürgermeister Seelzes

 

Besuch der 9. Klassen im Niedersächsischen Landtag

Die Einführungsphase (Jg. 11) erkundet den eigenen Wirtschaftsraum anhand von Werksführungen:

Das Management Information Game (MIG) bei Honeywell in der Q1

Die Leistungskurse (Q1) zu Besuch im Bundestag und Bundesrat

Der Europatag am GBG

Das GBG wählt – Die Juniorwahl (ab 8. Klasse)

Kommunalpolitik – Besuch einer Ratssitzung in der 8. Klasse (Bild folgt)

Besuch im NATO-Hauptquartier

 

ARBEITSPLÄNE POLITIK/WIRTSCHAFT

Die Fachgruppe bilden zur Zeit folgende Lehrkräfte:
Herr Beker, Frau Brendel, Herr Emmel, Frau Gutzeit, Herr Habenbacher, Frau Malkmus, Frau Pustelnik, Herr Reinemund, Herr Senf, Herr Winkler

Fachobfrau: Frau Brendel

Geschichte

Die Fachgruppe Geschichte des GBG unterrichtet das Fach aufgrund der rechtlichen Vorgabe traditionell chronologisch. Uns ist bewusst, dass damit den Schülern unbewusst eine Fortschrittsgläubigkeit vermittelt wird. Dies steht in einem gewissen Widerspruch zu unserer Intention, Respekt vor anderen Kulturen und Zeiten zu wecken.

Wir haben als Buch "Zeit für Geschichte" (Schroedel) eingeführt. Hier finden Sie das schulinterne Curriculum für das Fach Geschichte in den Jahrgängen 5-10.

Die wechselnden Themen (Kern- und Pflichtmodule) der Einführungs- (Jahrgang 11) sowie der Qualifikationsphase (Jahrgänge 12 und 13) finden sich unter

www.nibis.de/nibis.php?menid=7331

sowie

http://www.nibis.de/nibis.php?menid=7332

Wir freuen uns, dass in jedem Jahrgang üblicherweise vier Kurse auf erhöhtem Niveau zustande kommen. Wir achten in unserem Unterricht auf Multiperspektivität, Alteritätserfahrungen, Handlungsorientierung und Gegenwartsbezug.

Wir verfügen in der Mediothek über eine große Auswahl an DVDs und ähnlichen Medien aus dem Bereich Geschichte und Politik, zudem existiert eine Fachbibliothek mit Ausleihmöglichkeit inkl. Fachzeitschriften für uns Kollegen. Zusätzlich bemühen wir uns um einen kollegialen Austausch bewährter Unterrichtsmaterialien, welche auf I-Serv für alle Kollegen zur Verfügung stehen. Darüberhinaus bietet I-Serv die Möglichkeit, Unterrichtsmaterialien auch für Schüler bereitzustellen. 

Die Fachgruppe bilden zur Zeit folgende Lehrkräfte:
Frau Bartholomeus, Herr Bause, Frau Böning, Herr Budar, Herr Buitkamp, Frau Cordemann, Herr Emmel, Herr Freese, Frau Harbart, Frau Hollstein, Frau Klein, Frau Knop, Frau Krämer, Herr Lüert, Frau Mertens-Glatz, Frau Reineke, Frau Schort, Frau K. Strohmeyer

Aktivitäten der Fachgruppe

  • Besonders gefreut haben wir uns über den Besuch von Thomas Raufeisen, der am GBG von seinem Leben als Sohn eines DDR-Spions berichtete
  • Am 24.10.2013 fand ein Vortrag und eine Diskussion vor 250 Schülern mit dem Initiator der Wehrmachtsausstellung von 1995 und Historiker Hannes Heer statt:

Umfassende Einblicke in eines der dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte

Der Historiker und Initiator der Wehrmachtsausstellung von 1995 Hannes Heer erörterte in einem Dialog mit sieben Schülern des Georg-Büchner-Gymnasiums die Verbrechen der Wehrmacht im sog. "Vernichtungskrieg" gegen die Sowjetunion.
Das Publikum, überwiegend Zehntklässler und Mitglieder der Geschichtsleistungskurse des zwölften Jahrgangs, lernten einen erfahrenen Historiker kennen, der es verstand, einen wichtigen, aber von den Schulbüchern noch immer eher randständig behandelten Bereich der deutschen Geschichte zu verdeutlichen. In seinem Eingangsvortrag suchte er immer wieder Anknüpfungspunkte an das Schulcurriculum.
Trotz eines knappen Zeitrahmens zeichnete er minutiös die spezifischen Voraussetzungen in der deutschen Politik und Gesellschaft nach, die in verbrecherischen Befehlen und Kriegsverbrechen gipfelten. Dabei betonte er, dass nach seinem Verständnis von Geschichtswissenschaft niemals nur ein Faktor für historische Sachverhalte ausschlaggebend sei. Schockierend-anschauliche Quellenbeispiele untermauerten dabei seinen Vortrag, der mit einem Blick auf die Nachkriegszeit und den Mythos von der "sauberen Wehrmacht" schloss.
Im Anschluss daran ergriffen die Schüler Kaja Iversen, Alicia Hoch, Raven Burghardt, Malte Lamnert, Svenja Wesche, Ann-Christin Lindner und Saskia Trevisany das Mikrofon und Herr Heer widmete sich ihren Fragen.

Nach Abschluss der Veranstaltung hatte das Publikum keine Scheu, den freundlich-zugewandten Historiker zu begrüßen und weitere Nachfragen zu stellen. Herr Heer genoss sichtlich das intensive Gespräch mit den Schülern und nahm sich ausgiebig für sie Zeit. "So viele gute Fragen - das hat Spaß gemacht", resümierte der Historiker.

  • Am 23. Februar 2017 kam Prof. Dr. Rolf Pohl ins Forum des GBG. Die Fachgruppe Geschichte lud ihn ein, um mit den Schülern des 12. Jahrgangs und interessierten Elftklässlern über das beim Thema Nationalsozialismus zentrale Konzept der „Volksgemeinschaft“ zu diskutieren.

Wir planen ähnliche Veranstaltungen zumindest jährlich inhaltlich passend zu den Themen des Zentralabiturs, damit die Schüler in wissenschaftspropädeutischer Weise einen kontroversen Umgang mit Geschichte erfahren.

Seminarfach

In Kürze wird hier das Seminarfach präsentiert.

Reader zur Anfertigung der Seminarfacharbeit

Das zeichnet uns aus