Mehr aus Schule machen!

Seit dem Schuljahr 2015/16 ist das Georg-Büchner-Gymnasium teilgebundene Ganztagsschule. Was bedeutet das für Schülerinnen und Schüler, für Eltern und Lehrer?

Alle Eltern der kommenden Fünftklässler:innen müssen sich entscheiden:

Für oder gegen die Ganztagsklasse. Aus organisatorischen Gründen gilt diese Entscheidung für die Klassen 5 und 6.

Wir stellen daher hier frühzeitig ausführliche Informationen bereit, denn der Ganztag hat eine deutlich andere Qualität und bietet neue Chancen und Möglichkeiten für alle Kinder.

Alle Informationen auf einen Blick erhalten Sie in unserem Flyer zum Ganztagskonzept sowie dem Plakat zur Struktur des Ganztags am GBG.

Hier finden Sie außerdem den Zusatzbogen für die Anmeldung zum Besuch der 5. Klasse mit Ganztagsunterricht im Schuljahr 2022/2023.

Hier geht’s zum Beispielformular für den (nicht-)planbaren Unterrichtsausfall innerhalb des Ganztagsunterrichts aus dem LuS- Heft.

Für Bewerbungen als BFDler:innen/FSJler:innen geht’s hier lang!

 

Die teilgebundene Ganztagsschule am GBG – so sieht sie aus:

1. Der Rahmen:

Wochentage, Zeiten, Klassen

2. Der Schultag:

Sinnvolle Rhythmisierung: entspannter durch den Tag – besser lernen.

3. Die Zusatzangebote:

regelmäßige Lern- und Studienzeiten (LuS) und Freizeitstunden, Ganztag-Plusstunden –  geblockt

4. Die Hausaufgaben:

Das neue Hausaufgabenkonzept

5. Die Klassengemeinschaft:

Mehr Zeit und Projekte für eine starke Gemeinschaft

6. Die Mahlzeiten:

Gemeinsame Essen – gemeinsame Zeit

7. Die Unterstützung:

Viele Menschen für den Ganztag!

8. Die Vorteile für Schülerinnen und Schüler

9. Die Vorteile für Eltern

1. Der Rahmen:

Bis zu zwei Klassen werden Ganztagsklassen und erhalten an drei Tagen (Mo. – Mi. – Do.) von 8:00 Uhr – 15:00 Uhr Unterricht. Dienstag ist AG-Tag für alle – die Arbeitsgemeinschaften aus den musischen, kreativen und sportlichen Bereichen können, müssen aber nicht, angewählt werden – und sind nach der Anmeldung für ein Schuljahr verpflichtend belegt.

Ab 7:30 Uhr ist ein offener Anfang und bis 15:45 Uhr ein offenes Ende mit Freizeitbetreuung möglich. Daraus ergibt sich eine maximale Betreuungszeit von Montag, Mittwoch und Donnerstag von 7:30 Uhr bis 15:45 Uhr und am Freitag von 07:30 Uhr bis 13:10 Uhr. Dienstags beginnt der Tag auch um 07:30 Uhr und der Unterricht im Ganztag endet dann um 13:10 Uhr bzw. nach der AG um 15:00 Uhr.

2. Der Schultag:

Lange Schultage kann man nur mit Entspannungsphasen sinnvoll gestalten, so dass auch am Nachmittag noch Lernen und gemeinsame Aktivitäten möglich sind. Der neue Ganztagsunterricht enthält also eine sinnvolle Rhythmisierung der Lang-Tage mit Lernzeiten und Entspannungsphasen.

Entspannungsphasen sind z.B. freie Lernzeiten (LuS-Stunden) und Arbeitsstunden (AS), aber auch Freizeit (Freizeitaktivitäten in der Schule mit den pädagogischen Mitarbeiter:innen und Lernhelfer:innen), Essenspausen oder Ruhezeiten (z.B. Rückzug in Ruheräume während der Freizeit). Außerdem kann man z.B. in Projektstunden (zu besonderen Zeiten; nach Ankündigung) auch außerschulischen oder auch sportlichen Aktivitäten nachgehen.

Beispielstundenplan:


3. Die Zusatzangebote:

Die Lern- und Studienzeiten (LuS):

In diesen Stunden haben die Schülerinnen und Schüler Zeit, um Lern- und Hausaufgaben zu erledigen –unter Anleitung von Fachlehrer:innen und Lernhelfer:innen, gemeinsam im Team oder allein. Sie können eigenen Lerninteressen nachgehen, Wochen- und Langzeitaufgaben bearbeiten oder sich – bei gutem eigenen Zeitmanagement – auf Klassenarbeiten/Tests vorbereiten. Fachlehrer:innen können sie hier individuell bei auftretenden Lücken fördern. Dazu dient ebenfalls die zusätzlich eingezogene Arbeitsstunde (AS) – hier können auch die Aufgaben der Kurzfächer erledigt werden.

Die Projektstunden:

Zeit für Projekte! Den Schüler:innen des Ganztages werden regelmäßige Angebote durch die BFDler:innen gemacht. Mit besonderen Programmen (etwa von „Lions Quest: Erwachsen werden“) werden insbesondere die sozialen Kompetenzen gefördert. Themenbereiche wie Kreatives, Sport, Wirtschaft, Forschung etc. sind denkbar.

4. Die Hausaufgaben:

Das neue Hausaufgabenkonzept sieht vor, dass die (Haus-)Aufgaben möglichst in den Lern- und Studienzeiten (LuS-Stunden, Arbeitsstunden) erledigt werden – mit Unterstützung der Fachlehrer:innen und anderer Lernhelfer:innen. Die Schüler:innen haben dabei die Wahl zwischen verschiedenen Fächern und Aufgaben. Als Hausaufgaben bleiben dennoch Arbeiten bestehen, die über einen längeren Zeitraum oder besser alleine zu erledigen sind, etwa das Vokabellernen oder Vorbereitung auf Arbeiten. Wichtig ist dabei, dass die Schülerinnen und Schüler ein gutes eigenverantwortliches Zeitmanagement entwickelt haben. Ansonsten kann es vorkommen, dass Aufgaben noch zuhause erledigt werden müssen.

5. Die Klassengemeinschaft:

Die Klassen bilden eine starke Gemeinschaft: Sie verbringen in der Woche viel Zeit zusammen. Vor allem gibt es mehr Zeit für die Klassengemeinschaft: gemeinsame Freizeitstunden fördern das soziale Miteinander. Auch die besonderen Projekte der BFDler:innen im Ganztag mit Programmen zur Förderung der sozialen Kompetenzen sind dafür hilfreich. Ebenso kann auch der Klassenrat gebildet werden, der den Schülerinnen und Schülern neue Möglichkeiten der Selbstorganisation eröffnen soll. Die Klassen können gemeinsam essen gehen und evtl. auch frühstücken. Die Klassenlehrer:innen haben deutlich mehr Zeit für die Schülerinnen und Schüler, lernen sie auch von anderen Seiten kennen und können sie individuell unterstützen.

6. Die Mahlzeiten:

Die Klassen gehen gemeinsam – oft mit Betreuer:innen – zum Mittagessen und können auch auf Wunsch ab und zu den Tag mit einem gemeinsamen Frühstück starten.

Dies hat zum einen eine gesündere Ernährung als Ziel, zum anderen einen positiven Einfluss auf das soziale Klima in der Klasse – Schüler und Schülerinnen wie Lehrer:innen lernen sich gegenseitig von mehreren Seiten kennen statt „nur“ im Unterricht.

7. Die Unterstützung:

Die Ganztagsklassen erhalten von vielen Personen Extra- Unterstützung: Klassenlehrer:innen z.B. in den Verfügungsstunden, Fachlehrer:innen in den LuS-Stunden oder durch die BFDler:innen in Ganztagprojekten. Gerade in den LuS-Stunden können Schülerinnen und Schüler bei Lücken von den Fachlehrer:innen kurzfristig und individuell gefördert werden. Die BFDler:innen halten neue, außerunterrichtliche Angebote im Ganztag und in den AGs bereit. Gemeinsam stellen wir ein Freizeitangebot zusammen. Auch Ganztagsschüler:innen aus höheren Jahrgängen können in Pausen und in der Freizeit mit den Fünft- und Sechstklässlern arbeiten, Aktivitäten anbieten oder einfach bei der Erledigung der Aufgaben helfen.

8. Die Vorteile für Schülerinnen und Schüler:

    • Erledigung der Aufgaben aus den Langfächern in Lern- und Studierzeiten (LuS) mit Fachlehrer:innen und anderen Lernhelfer:innen
    • Entspanntere Schultage: Durch die Rhythmisierung mit Entspannungszeiten, Lernzeiten, Klassenstunden hat man um 15 Uhr fast alles erledigt!
    • Gemeinsames Lernen für Klassenarbeiten (bei gutem eigenen Zeitmanagement) und individuelle Förderung in normalen Stunden (LuS) möglich
    • Verbesserung der Selbstorganisation durch Übernahme von Verantwortung für das eigene Lernen und Verbesserung des eigenen Zeitmanagements
    • In Ganztagsprojekten mehr Möglichkeiten für Projekte und gemeinsame Aktionen, für kreative Dinge, Forschung, Wirtschaft, Sport etc.
    • Bessere Klassengemeinschaft durch mehr Klassenstunden und gemeinsame Pausen
    • Mehr Freizeitangebote in der Schule: AGs!

9. Die Vorteile für Eltern:

    • Gesicherte Betreuung an drei bis vier Nachmittagen
    • Planungssicherheit für die ganze Woche; Vereinbarkeit vonFamilie und Beruf
    • Entlastung bei der Betreuung von Hausaufgaben
    • nur wenige Aufgaben, die SchülerInnen noch zu Hauseerledigen müssen

Das zeichnet uns aus