Schulimkerei NE3 und Biologiesammlung

Das Georg-Büchner-Gymnasium verfügt über eine vollständige Schulimkerei, die komplett autark aufgestellt ist. Wir besitzen Materialien um dauerhaft bis zu zwölf Bienenvölker auf dem Gelände unterzubringen.

Die Anzahl an tatsächlichen Völkern schwankt über die Saison stark, da wir unsere Bienen schwärmen lassen und selbst einfangen. Zum Winter haben wir im Schnitt vier Völker. Im Sommer etwa zehn, von denen wir regelmäßig Völker verkaufen. Ehemalige GBG-Völker finden sich so zum Beispiel bereits in NRW.

Wir haben Geräte zum Wachsschmelzen, Kerzengießen, Mittelwandpressen, Honigschleudern und Verarbeiten und vieles mehr. Die Schulimkerei finaziert sich über den Verkauf von eigenen Bienenprodukten (Honig, Kerzen) und ermöglicht zugleich weitere Projekte wie die Wildblumenwiesen oder die geplanten Wildbienenhotels. Nachhaltigkeit liegt uns am Herzen: In unseren Bienenstöcken und bei der Verarbeitung unseres Honigs verzichten wir auf die Verwendung von Kunststoffen. Unsere Bienenbeuten (Bienenstöcke) sind ausschließlich mit Bio-Leinöl vor der Witterung geschützt.

Zudem Imkern wir bienengemäß: Das bedeutet wir verzichten auf unnötige Eingriffe, unsere Bienen bauen in Naturwarbenbau (es kommen lediglich vereinzelt Ansatzstreifen zum Einsatz), wir schneiden keine Drohnenbrut und brechen keine Königinnenzellen, es kommen keine Königinnengitter zum Einsatz, wir belassen viel Honig bei den Bienen und wir nutzen unseren eigenen Wachskreislauf.

Im Grunde erfüllen wir weit mehr als Bio-Standard, selbst die Vorgaben von “demeter” erfüllen wir mit Ausnahme eines Aspektes: Wir können unseren Bienen nicht vorgeben, dass sie nur Bio-Blüten anfliegen mögen. Daher leider kein Siegel für uns (wäre ohnehin ziemlich teuer gewesen). Zunehmend bauen wir Beutenmaterialien selbst, um Stoffe verwenden zu können, die unseren Ansprüchen genügen (nachhaltige Hölzer, Hanfdämmungen, Bioöle, u.a.).

 

Um zu sehen, wie es in der Schulimkerei des GBG aussieht, klickt hier.

 

GBG Schulimkerei: Kai Kaufmann

 

Die Wilblumenwiese am Haupteingang

Seit 2019 wurde mit Schülerinnen und Schülern verschiedenster Klassen und Jahrgänge eine ca. 100qm große Wildblumenwiese angelegt.

Diese soll ein kleiner Beitrag für Bestäuber-Insekten während der trachtarme Zeit im Sommer und Herbst sein.
Mehrjährige, einheimische Blütenpflanzen wie Kronblume, Klatschmohn und Ackersenf, aber auch Lavendel und Obstbäume (Apfel und Kirsche) haben wir gepflanzt. Die abgetragene Grasnarbe wurde zu einem kleinen Hügel getürmt, der neben der Wildblumenwiese gelegen bodenbrütenden Insekten (vornehmlich Hummeln und Wildbienen) ein zuhause bietet. Finanziert durch die Schulimkerei. 

Verantwortung: Kai Kaufmann 

Das zeichnet uns aus